Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde
Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde

Kaffeeklatsch

Jeden 2ten Dienstag ab 15:30 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft am Harthberg

Stimmengewirr, Lachen, Geschirrklappern, man hört  Arabisch, Urdu, Tigrinya, Somali, Persisch und auch Deutsch: „Bitte noch einen Kaffee mit Zucker“, „Gibt es auch Tee?“, „Ich möchte Kuchen“, „Wo kann ich nach Arbeit fragen“, „Wann kann ich Deutsch lernen“, „Meine Nerven sind kaputt, gibt es einen Arzt?“.

 

So klingt es beim Kaffeetrinken in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Schwalmstadt-Treysa, das der Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde alle zwei Wochen dort anbietet.

 

Und das seit über zwanzig Jahren. Das Kaffeetrinken ist der Ort für Gespräch und unkomplizierte Begegnung. Kleine und größere Sorgen und Bedürfnisse werden besprochen, gelöst oder an Fachdienste weiter gegeben. Es ist eine der bewährten Aktivitäten des Arbeitskreises, der sich das gute Miteinander von einheimischen und asylsuchenden Bewohnern Schwalmstadts zur Aufgabe gemacht hat.

 

Als 1993 die Eröffnung der Gemeinschaftsunterkunft am Harthberg in einem ehemaligen Kasernengebäude anstand, war die Erinnerung an die ausländerfeindlichen Brandanschläge in Mölln, Solingen und Hoyerswerda noch frisch. In diese Reihe sollte Schwalmstadt nie gehören. Der damalige Bürgermeister Huck rief engagierte Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Asylsuchende in Schwalmstadt gut zu empfangen und zu begleiten.

 

Damals hätte wohl niemand geahnt, dass daraus ein Arbeitskreis entstehen würde, der kontinuierlich seit über zwanzig Jahren diese Begleitungs- und Vermittlungsfunktion mit Unterstützung der Stadt Schwalmstadt wahrnimmt.

 

Auszug aus dem Bericht nh24 vom 22.Mai 2013

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